Wer kann den sowas wissen?

Niemand kann alles wissen. Aber Information entwickelt sich zur Schlüsseldisziplin in den heutigen Geschäftsumfeldern.

Wer ist für die Information verantwortlich? Die Informatik? Vielleicht in der Speicherung, Aufbereitung und Verteilung. Hier sprechen wir von einem Informationsprozess.

Und wer ist für die Beschaffung, die Validierung und die Aufbereitung zuständig? Hier zeichnet sich der Verantworliche für den Prozess der Berichterstattung zuständig. Dabei kann es sich um eine OP-Liste, eine Erfolgsrechnung oder ein Fehlerjournal handeln. Wichtig ist, dass die Information in einer definierten Form zu einem definierten Zeitpunkt für eine weitere Tätigkeit oder Entscheidungsfindung vorliegt.

Neben internen Informationen gibt es auch externe Informationen, welche für ein Unternehmen eine Relevanz haben. Auch hier gibt es im Rahmen der Umfeldanalyse die Verantwortung, die gesetzlichen und sozialen Entwicklungen zu erkennen, zu bewerten und als Information in die Entscheidungsfindung im Unternehmen einfliessen zu lassen.

Doch neben den klassischen Aufgaben und Entwicklungen haben sich in den letzten Jahren doch einige Disziplinen ergeben, welche ein Update der bisherigen Prozesse bedingen.

Mit der KI gibt es mittlerweilen Assistenzsysteme, welche die Aufbereitung und zur Verfügungstellung von Informationen wesentlich vereinfachen. Der definierte Zeitpunk verschiebt sich zum „notwendigen“ Zeitpunkt. „On demand“. Hier geht es darum, dass der Prozess der Information beherrscht wird und auch die Validierung möglich ist. Der menschliche Filter entfällt in der digitalen Transformation. „Wissen“ muss in valide Information umgesetzt werden. Es werden hohe Anforderungen an die Datenqualität gestellt.

Mit Blockchain gibt es nun auch Methoden, diese „Gültigkeit“ der Validierung über einen Prozess zu sichern. Was wir früher in der Buchhaltung noch als „Vier Augen“ bezeichnet haben wird zu einem X-Rechner-Prinzip. Nur wenn die Bestätigung der Korrektheit gegeben ist, gilt die Information auch als Korrekt.

Der CFO ist klassisch gesehen der Herr der Information und der Hüter der Korrektheit. Er bekommt neben dem Excel nun neue Instrumente, die ihn in seiner Kernaufgabe unterstützen können. Nun gilt es, den Einsatz dieser Instrumente zu lernen und die Prozesse dazu zu gestalten.

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